1984: Im April wurde der Posaunenchor durch Frau Brigitte Klan mit zunächst 7 Mitgliedern gegründet. Erster öffentlicher Einsatz: Erntedankgottesdienst am 30.9.84 in der St.-Marien-Kirche zu Atens |
1985: Wir haben einen guten Kontakt zu Bläsern aus Butjadingen und unternehmen zusammen eine erste Bläserfreizeit auf die Insel Spiekeroog im April mit jetzt schon 12 aktiven Teilnehmern. Wir fahren zum Kirchentag nach Düsseldorf und knüpfen Kontakt zum Posaunenchor Delmenhorst-Hasbergen. 7 Anfänger kommen dazu. Wir haben Einsätze in Altenheim, Gefängnis, Krankenhaus und in der Fußgängerzone. |
1986: Wir unternehmen eine Bläser- und Skifreizeit in die DJH Schmallenberg/Sauerland mit Pastor R. Rösler, der leider kurz danach einen tödlichen Unfall hatte. Zusätzlich zum normalen Gottesdienstblasen haben wir Auftritte in Stollhamm, Worpswede, Brake, auf dem Kreiskirchentag in Abbehausen und unternehmen Fahrten zum Nordelbischen Posaunentag in Sereetz, nach Peterlee (England) und Bielefeld-Bethel. |
1987: Neben musikalischen Aktivitäten in Nordenham, z.B. bei Konfirmationen von Mitgliedern fahren wir zum Kirchentag nach Frankfurt, zur Fortbildung nach Fuhrenkamp mit Landesposaunenwart Johannes Horn und zu den Wiefelsteder Posaunentagen. Höhepunkte sind der Butjadinger Bläsertag in Langwarden mit Kreiskantor Georg Popp und das Serenadenkonzert im Hafen von Fedderwardersiel mit Verstärkung aus Sereetz, Tarmstedt, Wiefelstede und Langwarden an einem herrlichen Sommerabend. Inzwischen wird die Lokalpresse auf uns aufmerksam und bedenkt uns mit guten Kritiken |
1988: Wir sind schon 22 im Posaunenchor! Wir fahren zum Ahlhorner Blockhaustag und nach Sereetz. Inzwischen sind wir in der Lage, häufig bei Gottesdiensten und Konzerten in Nordenham mitzuwirken. |
1989: Neben Auftritten in Nordenham fahren wir zum Bläsernachmittag anlässlich der 100-Jahrfeier Worpswede, Kirchentag nach Berlin und zur Bläserfreizeit nach Schillighörn. Beim Historienspiel „Bischop Willehad, sien Läben un sien Dood“ zur der 1200-Jahrfeier Blexen mit den „Plattdütschen“ in der St. Hippolyt Kirche übernehmen wir mit sehr viel Aufwand den musikalischen Part. Erste Kontakte zum Posaunenchor der Patengemeinde Horka/Niederschlesischer Oberlausitzkreis werden geknüpft. Eine kleine Delegation unseres Posaunenchores fährt nach Horka. |
1990: Zum Landesposaunenfest in Oldenburg/Oldb. kommt erstmals Besuch aus dem Posaunenchor unserer Partnergemeinde Horka. Wir freuen uns, dass dies nach der Wende möglich geworden ist. Neben natürlich vielen Auftritten in Nordenham spielen wir in Rodenkirchen, mit einem Teil des Chores in Itzehoe und auf dem Butjadinger Posaunentag in Blexen. |
1991: Neben Konfirmationen und den üblichen musikalischen Aktivitäten am Ort blasen wir im Zeltgottesdienst in Stollhamm. Brigitte Klan fährt mit dem Bremer Posaunenwerk nach Togo. Zusammen fahren wir im Sommer nach Horka und feiern dort ein herrliches Lobtanzfest. Wir zelten im Garten des dortigen Leiters und Musizieren bei Kahnfahrt im nahen Spreewald. Im Herbst unternehmen wir eine Bläserfreizeit nach Ascheffel/Schleswig-Holstein. |
1992: Innerhalb der Kirchengemeinde Nordenham sind wir zum festen Bestandteil der Gottesdienste geworden. Weiterhin blasen wir auf Konfirmationen von Mitgliedern, in benachbarten Kirchengemeinden, bei einem katholischen Gottesdienst auf dem polnischen Segelschulschiff „Dar Mlodziezy“ und in Itzehoe. Wir erleben einen besonderen Kirchentag in Görlitz und fahren zum Jahresende auf eine Bläserfreizeit nach Polle/Weserbergland gemeinsam mit den Horkschen. |
1993: Wir fahren neben den üblichen örtlichen Aktivitäten nach Sereetz, nehmen an einem Fürbitte-Gottesdienst für Togo in St.-Laurentius-Kirche zu Abbehausen mit Trommeln teil, fahren zum Kirchentag nach München und beteiligen uns wieder am Butjadinger Posaunentag in Blexen. |
1994: Wir feiern unser 10-jähriges Jubiläum mit Gästen aus Horka, Bremen, Lübeck und dem Oldenburger Land. Außerdem blasen wir zur Einweihung des Pfarrhauses Werrastraße, beim Dorfsportfest Stollhamm, beim Stadtländer Musiktag in Schwei, zum Schaustellergottesdienst im Zelt auf dem Rodenkircher Markt und natürlich bei Gottesdiensten in Nordenham. |
1995: Wir blasen zum Weltgebetstag der Frauen in der Zoarkapelle (Baptistengemeinde Nordenham), auf einem Bläsertag in Oldenburg, bei Konfirmationen, auf dem Gemeindefest in Abbehausen, zur Verabschiedung des Landesposaunenwartes Johannes Horn in Strückhausen, bei einem besonderen Erntedankgottesdienst auf Heu und Stroh auf dem Bauernhof Hullmann und dem Butjadinger Bläsertag in Blexen mit neuem Kreiskantor Thomas Wegst. Außerdem fahren wir zum Kirchentag nach Hamburg und zum Lobtanzfest nach Horka. Wir sind nur noch 14 Mitglieder. |
1996: Wir spielen auf dem Posaunenchortag in Langwarden mit neuem Landesposaunenwart Christian Strohmann und fahren auf eine Bläserfreizeit nach Gernrode/Harz mit den Horkschen. Außerdem haben wir verschiedene Einsätze vor Ort. Brigitte Klan beendet die Leitung des Posaunenchores woraufhin Thomas Egermann die kommissarische Leitung unter Mithilfe des Landesposaunenwartes übernimmt. Die wichtigsten Auftritte in der Advents- und Weihnachtszeit werden absolviert. |
1997: Die Leitung des Posaunenchores übernimmt Jens Wragge, der gleichzeitig noch den Posaunenchor Langwarden leitet. Er war bereits von 1984 bis 1991 Mitglied unseres Chores. Wir sind 9 Bläser, von denen noch 2 im Laufe des Jahres ausscheiden. Wir treten nur vereinzelt auf. Blasfähig sind wir nur mit Unterstützung der Langwarder Bläser. Brigitte Klan fährt noch mit einzelnen Bläsern, wie vorbereitet, zum Kirchentag nach Leipzig. |
1998: Es geht wieder aufwärts! Wir bekommen 5 Anfänger und blasen 8 Gottesdiensteinsätze. Wir nehmen am Landesposaunenfest in Vechta teil und spielen zur Weihnachtszeit unsere üblichen Einsätze im Altenheim, auf dem Weihnachtsmarkt und Wochenmarkt. |
1999: Wir haben 8 neue Anfänger! Neben den üblichen Gottesdiensteinsätzen und Auftritten zur Advents- und Weihnachtszeit beteiligen wir uns am Posaunenchortag in Langwarden. Wir fahren zum Kirchentag nach Stuttgart, feiern in Horka das 50-jährige Bestehen des dortigen Posaunenchores mit und machen eine Fahradtour durch die „Wisch“ mit anschließenden Grillen bei Heiko Thaden. |
2000: Die 5 Anfänger von 1998 kommen in den Chor. 1 Bläser spielt zusätzlich neben Langwarden noch bei uns mit und 2 Bläser wechseln von Langwarden nach Nordenham, da sie ohnehin in Nordenham wohnen. Wir spielen bei vielen Gottesdiensten und anderen Gelegenheiten und gestalten mit dem Langwarder Posaunenchor 2 musikalische Andachten in der St.-Laurentius-Kirche zu Langwarden. Beide Chöre veranstalten ein gemeinsames Boßeln mit Grünkohlessen sowie eine Radtour wie im Vorjahr. Wir bekommen Besuch aus Horka und die Anfänger fahren nach Horka. |
2001: Es beginnen wieder 8 neue Anfänger, 5 Bläser kommen zu uns und 2 Bläser scheiden aus. Wir blasen bei zahlreichen Gottesdiensten, haben Auftritte zur Weihnachtszeit wie im Vorjahr und spielen seit längerem unser erstes Konzert wieder in Nordenham. Im Frühjahr findet wieder unser Boßeln statt. Im Juni fahren wir zum Kirchentag nach Frankfurt und im Sommer fahren einige Bläser zu Besuch nach Horka. Die Posaunenchöre Nordenham und Langwarden wachsen immer mehr zusammen. |
2002: Es werden immer mehr Gottesdienstauftritte. Hinzu kommen mehrere Auftritte in Kirchen der Nachbargemeinden, die üblichen Auftritte zur Advents- und Weihnachtszeit sowie ein Konzert in Nordenham. Wir fahren zum Begegnungskirchentag der beiden Landeskirchen nach Görlitz und veranstalten unser traditionelles Boßeln. Wir bekommen wieder 2 neue Anfänger. Die Anfänger aus 1999 kommen in den Chor und zum Ende des Jahres löst sich der Langwarder Posaunenchor auf, wir erhalten dadurch 6 neue Bläser. Dies ermöglicht es uns erstmalig, am Heiligabend Gottesdienste in beiden Kirchen zu versorgen. Wir sind 32 Bläserinnen und Bläser und 8 Anfänger! Es wird der „Bläserkreis St. Marien“ gegründet. |
2003: Diverse Auftritte in der Kirchengemeinde Nordenham und den Nachbargemeinden. Wir teilen den Posaunenchor in 2 Auftrittsgruppen, um nicht zu laut zu sein und um die Zahl der Auftritte für den Einzelnen zu reduzieren. Wir proben jedoch gemeinsam und blasen auch auf größeren Veranstaltungen zusammen. Es gibt nun regelmäßig Projektwochenenden mit Berücksichtigung von Bläserwünschen. Wir veranstalten eine Anfängerbläserfreizeit in Porta Westfalica und fahren zum ersten Ökumenischen Kirchentag nach Berlin. 3 Bläser absolvieren eine Chorleiterausbildung. Wir spielen ein Konzert in der Blexer St. Hippolyt Kirche zusammen mit den Blexer Bläsern und ein Konzert in der Langwarder St. Laurentius Kirche. Im Sommer bekommen wir Besuch aus Horka. Es beginnen 11 neue Anfänger. Somit haben wir nun 19 Anfänger neben den 30 BläserInnen im Chor. Durch den Weggang des Kantors in Blexen stoßen auch die Blexer Bläser zu unserem Posaunenchor dazu. Da die 4 Bläser des Blexer Posaunenchores ohnehin bis auf 1 Person bereits mitgespielt haben, erhöht sich unsere Zahl im Posaunenchor auf 31 BläserInnen. Die Anfänger sind nun 26 BläserInnen. |
2004: Seit Beginn diesen Jahres endet die Posaunenchorprobe mit einer kurzen Andacht. Sie wird fast immer von einer Bläserin gehalten. Im Februar fährt der Bläserkreis zu einem Übungswochenende nach Fürstenwalde/Spree zum ehemaligen Blexer Kantor Georg Popp. Am 21.4.04 bestehen wir 20 Jahre, daher gibt es ein großes Jubilaumskonzert. Die Jungbläser sind in den Osterferien wieder auf einer Freizeit in Rinteln/Weser. Neben einer kurzen Bläserfreizeit bei unserer Partnergemeinde in Horka, einem Projektwochenende (wir spielen Marschmusik) machen wir eine Radtour durch Butjadingen mit anschließendem Grillen. Im September singen einige Bläser mit Verstärkung aus der Blexer Kantorei unter der Leitung von Thomas Egermann in einem Musik-Gottesdienst in der Atenser Kirche vierstimmige Chorsätze aus der Romantik. Nach Auftritten in der Zoarkapelle, bei den Adventisten in Bremerhaven, beim Reformationsfest, bei der Goldenen Konfirmation, im Atomkraftwerk Esenshamm und im Altersheim bereiten wir bei einem Übungswochenende die üblichen Einsätze zu Weihnachten vor. Am Jahresende sind 28 BläserInnen im Posaunenchor, außerdem haben wir 21 JungbläserInnen, von denen 9 ab 2005 zum Posaunenchor gehören. |
| 2005: Mit inzwischen 37 aktiven Bläserinnen und Bläsern beginnt die erste Probe im neuen Jahr. Bei einem Übungswochenende in der Martin-Luther-Kirche und im Gemeindehaus in der Werrastraße haben wir uns lateinamerikanische Rhythmen, z.B. "Puerto Pexoa" aus dem Hessischen Bläserheft 2004 vorgenommen. Nach einem Einsatz des Bläserkreises beim Musik-Gottesdienst in Atens gestalten Teile unseres Chores Gottesdienste in der Baptistengemeinde, mit Konfirmationen und den großen "Draußengottesdienst" Pfingsten mit. Abordnungen sind auch beim Deutschen Evangelischen Kirchentag, beim Lobtanzfest in der Partnergemeinde Horka und beim Kirchweihfest in Nordenham-Friedrich-August-Hütte dabei. Im Oktober gibt es dann nach einem intensiven Probenwochenende wieder ein großes Konzert des ganzen Posaunenchores mit über 40 Mitgliedern in der fast voll besetzten Langwarder Kirche. Leider war keiner unserer Pastoren oder Pastorinnen anwesend. Zu den einzelnen Musikstücken wurden von Chormitgliedern kurze Kommentare abgegeben. Am Schluss des Konzertes wird ein älteres Mitglied für sein 50-jähriges Posaunenchorjubiläum mit der goldenen Ehrennadel des Deutschen Evangelischen Posaunenwerkes geehrt. Das Jahr endet mit den üblichen Einsätzen: Gottesdienst zum Reformationsfest, Kranzniederlegungen am Volkstrauertag, Adventsandachten, Weihnachtsfeiern (eine auch wieder im Gefängnis), Wochenmarkt und Weihnachtsgottesdiensten. Der Chor besteht nun aus 45 aktiven Bläserinnen und Bläsern und 8 Anfängern. |
Eigentlich unterscheidet sich das Jahr 2006 kaum vom Vorjahr. Nach einem zünftigen Boßeln und Grünkohlessen in Lang- und Iggewarden gab es die üblichen Einsätze in den verschiedenen Gottesdiensten unserer beiden Kirchen und in den Nachbargemeinden. Drei Mitglieder wurden konfirmiert, da wurde natürlich auch geblasen. Der „Riesengottesdienst" zu Pfingsten wurde dieses Jahr wegen schlechten Wetters in der Martin-Luther-Kirche gefeiert. Es war zwar etwas eng und laut, aber es klappte. Nach einer Goldenen Jubiläumskonfirmation im Juni in Blexen, einem ökumenischen Gottesdienst im Juli in Burhave fährt eine Abordnung des Chores zu unserer Partnergemeinde nach Horka in die Oberlausitz. Ein besonderes Ereignis war im September die Fahrt von 12 Bläsern und 2 Angehörigen nach Litauen.(Siehe Bericht!) Am Wochenende 30.9./1.10. hatten wir unser großes Konzert in Langwarden. Beim Übungswochenende vom 6. Bis 8. Oktober in Friedrich-August-Hütte übten wir in mehreren Gruppen selbständig verschiedene Programme, die zum Abschluss in der Kirche dem Plenum vorgetragen wurden. Es hat sich gezeigt, dass diese Art des Übens sehr effektiv war. Besonders die Jugendlichen und Kinder waren stark motiviert, gute musikalische Leistungen zu erbringen. Sie wurden dann auch mit kräftigem Beifall der Gesamtgruppe belohnt. Drei Bläser gestalteten mit Posaune, Trompete und Orgel den Musik-Gottesdienst in der Atenser Kirche im November und der Bläserkreis den im Dezember. Mit den üblichen Einsätzen zum Volkstrauertag und zu Weihnachten ging das Jahr zu Ende. Wir gehen mit 47 aktiven Bläserinnen und Bläsern und 10 Anfängern in das Jahr 2007. |
Jahresbericht 2007 Wir wachsen weiter! Inzwischen hat der Posaunenchor 50 aktive Mitglieder und 8 Anfänger. So ist es möglich, dass es drei Gruppen geben kann, die dafür sorgen, dass die Anzahl der Auftritte für den einzelnen Bläser weiter reduziert werden konnte. Trotzdem gab es in diesem Jahr wieder eine Fülle von Aktivitäten. Herausragende Ereignisse waren zweifelsfrei der Evangelische Kirchentag in Köln, zu dem 20 Mitglieder reisten, und das große Konzert des ganzen Chores in der fast bis auf den letzten Platz gefüllten Langwarder Kirche. Nach einem intensiven Übungswochenende spielten wir in verschiedenen Besetzungen Werke aus unserem sehr breit gefächerten Repertoire. Die lokale Presse lobte die Qualität der Darbietungen und damit die künstlerische Arbeit unseres Leiters Jens Wragge. Eine Posaunenchorfreizeit fand in diesem Jahr in Tarthun (Sachsen-Anhalt) statt. Ob am Strand, beim Gemeindefest in Friedrich-August-Hütte, bei Konfirmationen von Mitgliedern oder in der Zoar-Kapelle der Baptistengemeinde, insgesamt spielten wir allein in 25 Gottesdiensten. Natürlich kam die Geselligkeit auch nicht zu kurz, so gab es neben Boßeln, Segelfliegen, Radtour und zwei nach Alter der Teilnehmer getrennten Weihnachtsfeiern auch Einsätze beim Burhaver Schützenfest, Langwarder Goosmarkt und Nordenhamer Weihnachtsmarkt. Das Jahr schloss mit den üblichen Weihnachtseinsätzen. |